Vortrags-Veranstaltung

Bindung und Urvertrauen

Bindung

Termin: 26. Oktober 2017, 18.30 Uhr
Ref.: Y. Telzerow-Gernhardt
Ort: Teestube Lüchow, Königsberger Str. 5

Kindern liebevoll den Weg ins Leben zeigen - das ist wohl ein ureigenster Eltern-Wunsch.

Warum gestaltet sich dieser Weg manchmal einfacher, manchmal schwieriger?

Weiterlesen ...

Ansprechpartnerin "Vorträge"

Yvonne Telzerow-Gernhardt
Dorfstrasse 23
29491 Prezelle
Tel.05848 - 609

Kontaktformular

Ihr Weg zu uns

von Adresse: zu:

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner

dörnerTermin: 20. März 2014, 18.30 Uhr
Moderation: Susanne v. Imhoff
Ort: Gildehaus Lüchow, Tannenbergstr. 1

Der bedeutsamste Sozialpsychiater Deutschlands Prof. Klaus Dörner kommt auf Einladung der "wendlandbruecke e.V." und der "Alten JeetzelBuchhandlung" am 19.03. 18.30 Uhr nach Lüchow ins Gildehaus.

Er wird über seine Erfahrungen im Umgang mit chronisch psychiatrisch Erkrankten berichten, spannend über Sinn und Unsinn der Heimunterbringungen debattieren und aktuelle Konzepte vorstellen, z.B. ein neues Hilfesystem aus Bürgern und Profis für die immer größer werdende Gruppe von Chronisch Kranken in unserer überalterten Gesellschaft.

Dörner studierte Medizin, Soziologie und Geschichte und habilitierte an der Psychiatrischen Universitätsklinik Hamburg. Von 1980 bis 1996 war er ärztlicher Leiter der Westfälischen Klinik in Gütersloh für Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie. Einst der "Basaglia Ost-Westfalens" genannt - ist Klaus Dörner nimmermüder Vorkämpfer der Sozialpsychiatrie und der Abschaffung aller Anstalten und Heime in Deutschland (Italien: Basaglia). Seit 2003 ist er Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Klaus Dörner hat sich weit über seine langjährige Tätigkeit als Leiter einer psychiatrischen Klinik in Gütersloh hinaus, schon früh einen Namen als unbequemer Geist im Gesundheitswesen gemacht, hat sich mit zahlreichen Veröffentlichungen und als Mitwirkender in Initiativen und Kommissionen immer wieder für eine Medizin "vom Letzten, vom Schwächsten her" eingesetzt.

Besonders hervorzuheben sind seine Beiträge zur Aufarbeitung der Medizin in der NS-Zeit, sein Einsatz für die Akzeptanz von psychisch Kranken ("Irren ist menschlich"), sein Engagement als Euthanasie-Kritiker und sein scharfer Blick auf die Lage des Gesundheitssystems.

Dörner hatte lange Jahre einen Lehrstuhl an der Universität Witten Herdecke. Im Rahmen seines anthropologischen Menschenbildes setzte er sich kritisch mit dem überzogenen Individualismus und der Selbstbestimmung des modernen Menschen auseinander. Er sieht darin eine Ursache für Sinnkrisen, Depressionen und Suizidalität des modernen Menschen.

Seiner Meinung nach setzt seit 1980 eine Gegenbewegung ein, die den "Lebensbeziehungen" des einzelnen Menschen mehr Bedeutung beimißt.

In seiner psychiatrischen Arbeit kam Prof. Dörner auf Konzepte der "Selbsthilfe", der "Angehörigenarbeit", des "Trialogs" und der notwendigen "Selbstreflexion des Helfers", Konzepte, die heute aus der professionellen sozialen Arbeit nicht mehr wegzudenken sind.

Darüber hinaus hat Prof.Dörner neue Ideen zur Pflege entwickelt, die er in seinem Buch "helfensbedürftig" dargestellt hat.

2013 wurde Prof. Klaus Dörner 80 Jahre alt und er strotzt vor Klarheit, Lebendigkeit und Ideen.

Diese Veranstaltung wurde ermöglicht durch die Kooperation mit der Alten Jeetzelbuchhandlung und die Unterstützung des Gildehauses.

jeetzelbuch

 

Ihre Suche

Momentan online

Aktuell sind 25 Gäste und keine Mitglieder online